Naturheilkunde

ganzheitliches Heilen mit der Kraft der Natur

 

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Naturheilkunde & Alternativmedizin – Was ist der Unterschied?

Der Begriff Naturheilkunde oder früher auch Physiatrie, ist ein Sammelbegriff für alle Heilverfahren, die durch natürlich vorkommende, diätetische oder physikalische Reize, die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren sollen.

Die Therapien können sowohl prophylaktisch als auch im therapeutischen Sinne eingesetzt werden. In der Naturheilkunde werden Körper, Geist und Seele als ganzheitliches Zusammenspiel betrachtet. Dann versucht das gesamte System, durch die Setzung der richtigen Reize zur Selbstheilung anzuregen.

Naturheilkunde Anwendungsgebiete

Unsere Erfahrungen zeigen, dass viele alltägliche harmlose Symptome wie leichter Hexenschuss, blaue Flecken nach leichten Verletzungen, Erkältungssymptome, leichte grippale Infekte, Vitaminmangel, Frühjahrsmüdigkeit und vieles mehr gut mit naturheilkundlicher Medizin behandelt werden können.

Ebenso gibt es eine Vielzahl wirksamer Präparate, die prophylaktisch zum Einsatz kommen können. Auch Kinder und Tiere sprechen oftmals sehr gut auf Naturheilverfahren an. Allerdings gilt allgemein: Bei länger anhaltenden Symptomen oder bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes sollten Sie immer einen Arzt konsultieren.

Naturheilkunde in der Schulmedizin

Es gibt auch eine Menge Naturheilverfahren, die als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie mit angewendet werden können, um Symptome zu lindern, die Immunabwehr des Körpers in Gang zu bringen oder das Allgemeinbefinden zu steigern. Beispielsweise kann bei einer stärkeren akuten Blasenentzündung, bei der vom Hausarzt eine Antibiotika-Therapie verschrieben wurde, zusätzlich noch mit naturheilkundlicher Medizin in Form von reinigenden Blasentees und schmerzlindernden Blasenwickeln behandelt werden.

Jedoch gibt es auch schulmedizinische Verfahren, bei denen eine zusätzliche Behandlung mit Präparaten aus der Naturheilkunde sehr gut abgestimmt werden sollte oder ganz zu unterlassen ist, um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden. Denn auch wenn es sich um vermeintlich “harmlose” Pflanzenpräparate handelt, so können doch auch zum Teil gefährliche Wechselwirkungen mit schulmedizinischen Arzneimitteln auftreten.

Von einem leichtsinnigen Einnehmen und Anwendung von naturheilkundlichen Medikamenten ist in jedem Fall abzuraten. Lassen sie sich hier am besten von Ihrem Hausarzt oder einem Naturheilpraktiker beraten.

Die 5 Säulen der Naturheilkunde nach Kneipp

Unter Naturheilkunde verstehen die meisten Menschen all das, was nicht in der klassischen Medizin angewandt wird. Doch muss hier eine klare Linie gezogen werden. Die klassische Naturheilkunde besteht aus 5 großen Säulen, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Zur klassischen Naturheilkunde zählen:

  1. Phytotherapie: Pflanzenheilkunde, Einsatz von Pflanzenwirkstoffen als Tees, Tinkturen, Salben,
    Gelen, Dragees, etc.
  2. Balneotherapie und Hydrotherapie: Wickel, Aufgüsse, Kneippen, Dampfbäder, Heilbäder, Sauna, Bewegungsbäder, Bäder mit Zusätzen (Moorbad, Schwefelbad, Solebad, etc.)
  3. Bewegungstherapie: Sporttherapie, Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie, Rehabilitationssport, etc.
  4. Ernährungstherapie: Gesunde, auf das Krankheitsbild abgestimmte Diäten, (Leberdiät, Gallendiät, Heilfasten, Diäten zur Gewichtsreduzierung, etc.)
  5. Ordnungstherapie: Allgemeine rahmengebende Strukturen für den Alltag, Bewegung, Schlafhygiene, Wissen um ausgewogene Kost, Strukturierung der äußeren und inneren Lebensumstände

Weitere angewandte Naturheilkundeverfahren

Inzwischen werden verschiedene weitere, häufig angewandte Verfahren ebenfalls zur klassischen Naturheilkunde gezählt. Allerdings gibt es auch hier noch weitere Anwendungsmethoden, die zur alternativen Medizin gezählt werden:

  • Akupunktur
  • ausleitende Verfahren
  • Balneo- und Klimatherapie
  • Massagetherapie, Chirotherapie, Osteopathie

Alternativmedizinische Methoden – aber keine Naturheilkunde

Folgende alternativmedizinischen Methoden werden oft auch als Naturheilkunde bezeichnet, gehören aber nicht zur klassischen Naturheilkunde. Die alternative Medizin versteht man im Allgemeinen als diagnostische Konzepte und Behandlungsmethoden, die sich als Ergänzung oder als Alternative zu wissenschaftlich fundierten Therapiemethoden anwenden lassen:

  • Anthroposophische Medizin
  • Aromatherapie
  • Ayurvedische Medizin
  • Bach-Blüten
  • Feng Shui
  • Homöopathie
  • Kinesiologie
  • Spagyrik
  • Traditionelle chinesische Medizin (außer Akupunktur)
  • Traditionelle thailändische Medizin

Über die Anwendung oder Einnahme beraten wir Sie natürlich gerne.

Naturheilkunde in der Zellertal Apotheke

Bei uns in der Zellertal Apotheke finden Sie viele Produkte aus der Naturheilkunde und der alternativen Medizin. Gerne beraten wir Sie zu den Themen Anwendung, Dosierung und Wechselwirkungen. Unterstützen Sie Ihr Immunsystem auf natürliche Weise. Zu folgenden Naturheilverfahren und alternativen Heilverfahren beraten wir Sie in der Zellertal Apotheke gerne:

  • Phytotherapie
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Darmgesundheit
  • Homöopathie
  • Aromatherapie

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